Erfolgreiche Berater versuchen nicht, den Markt zu zwingen.
Sie nutzen die Phase.
Ganz konkret:
1. Alte Kunden reaktivieren – ohne Pitch
Nicht mit „Haben Sie Bedarf?“.
Sondern mit ehrlicher Beziehungspflege:
– nachfragen
– Entwicklungen verstehen
– frühzeitig erkennen, was im Frühjahr kommen könnte
Oft entstehen hier die lukrativsten Suchaufträge leise, ohne Ausschreibung.
2. Bedarf antizipieren, bevor Stellen offiziell werden
Gute Personalberater warten nicht auf veröffentlichte Suchen.
Sie sprechen jetzt mit Entscheidern über:
– geplante Umstrukturierungen
– erwartete Abgänge
– Wachstumspläne nach Budgetfreigabe
Wer hier früh drin ist, hat im März keinen Akquise-Stress mehr.
3. Kandidaten-Pools aufbauen
Während andere jammern, bauen Profis vor.
– Gespräche führen
– Beziehungen zu Kandidaten vertiefen
– Verfügbarkeiten klären
– Wechselbereitschaft vorbereiten
Wenn die Suche startet, bist du nicht im Reaktionsmodus.
Du bist lieferfähig.
4. Prozesse verschlanken
Januar ist der beste Monat, um ehrlich hinzuschauen:
– Wo verlierst du Zeit?
– Wo hakt dein Prozess?
– Wo sind unnötige Schleifen?
– Wo wartest du zu lange auf Feedback?
Alles, was du hier optimierst, zahlt sich im Frühjahr doppelt aus.
5. Angebotslogik schärfen
Viele Personalberater verkaufen immer noch CVs.
Erfolgreiche Berater verkaufen Ergebnisse.
Nutze diese Phase, um klarer zu werden:
– Wofür stehst du wirklich?
– Welches Problem löst du besser als andere?
– Warum solltest du gewählt werden, wenn der Druck steigt?
Gerade nach schlechten Erfahrungen mit anderen Dienstleistern
suchen Unternehmen nach Klarheit, nicht nach Lebensläufen.